Lehrveranstaltungen in der Internationalen Fachkommunikation

Computergestütztes Qualitätsmanagement (FK-Praxis I)

Prof. Dr. U. Reinke

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Inhalt

Fach­kommunikations­praxis I

Themen­schwer­punkt: Computer­gestütztes Qualitätsmanagement in der Fachtextübersetzung

 

Glaubt man der Werbung von Über­setzungsdienstleistern, so spielt die Qualität von Über­setzungen in der Praxis eine zentrale Rolle. In einer Zeit, die durch immer kürzere Innovations- und Produktzyklen, die Anforderung, neue Produkte auf möglichst vielen Zielmärkten gleich­zeitig auszuliefern (simultaneous shipment – simship), zunehmenden Kostensenkungsdruck und andere wirtschaftliche Zwänge gekennzeichnet ist, scheint dieser Anspruch jedoch kaum realisierbar, da die Qualitäts­sicherung beim Übersetzen zeit- und kostenintensiv ist. Aus diesem Dilemma wollen die Anbieter von Software zur computergestützten Qualitäts­sicherung den Dienstleistern mit speziellen Werkzeugen und Systemkomponenten zur Qualitäts­sicherung heraushelfen.

 

Im Seminar werden wir uns nach einer Diskussion von Grundbegriffen wie „Qualität“, „Qualitäts­sicherung“ und „Qualitätskontrolle“ einen Überblick darüber verschaffen, welche Arten von Werkzeugen zur computergestützten Qualitäts­sicherung von Über­setzungen zurzeit am Markt verfügbar sind. In Klein­gruppen werden Sie dann die Möglich­keiten und Grenzen dieser Werkzeuge erkunden. Die Ergebnisse Ihrer Arbeit stellen Sie abschließend in einem Referat vor.

 

Die Lehr­veranstaltung wird als Blended-Learning-Seminar durch­geführt.

Organisation

1. Semester, Seminar   2-std.

Sprache: deutsch/englisch

Präsenzstudium: 30 h, Eigenstudium: 95 h
Gesamtaufwand: 125 h

Leistungspunkte (credit points): 5

Voraussetzungen: keine

Prüfung: PL:SP (sonstige Prüfungsleist. in Form von Hausarbeiten, Referaten o.ä.)

Lernziele

Sie haben sich einen Überblick über die wichtigsten Werkzeuge zum computergestützten Qualitätsmanagement in der mehr­sprachigen technischen Dokumentation verschafft und anhand eigener Unter­suchungen die Möglich­keiten und Grenzen der linguistischen Qualitäts­sicherung kennen gelernt.